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Roter Ginseng - weißer Ginseng: Was ist der Unterschied?

Im Handel wird sowohl roter als auch weißer Ginseng bzw. Produkte daraus angeboten.
Um es gleich vorweg zu nehmen: „besser“ im herkömmlichen Sinn ist keiner von beiden.
Bei der Qualität von Ginseng kommt es auf die Güte der Wurzel an, die Zeit brauchen, um die Wirkstoffe - die Ginsenoside - zu bilden.

Roter und weißer Ginseng sind nicht, wie häufig angenommen, Produkte verschiedener Pflanzen. Sie stammen vielmehr von der gleichen Pflanze, Panax ginseng C.A. Meyer, deren Wurzeln nur auf unterschiedliche Art konserviert wurden.

Gesetzlichen Vorschriften folgend, durften früher nur mindestens sechs Jahre gereifte Ginsengwurzeln zu rotem Ginseng verarbeitet werden. Seit einigen Jahren ist der gesetzliche Schutz aufgehoben, und es gelangen nun auch jüngere, also weniger gehaltvolle Wurzeln in die Weiterverarbeitung.
Um zu „rotem Ginseng“ zu werden, unterzieht man die Wurzelstücke einer zusätzlichen Behandlung. Dieses so genannte Maillard-Verfahren sieht folgendermaßen aus:

Nachdem die eigentlich weißen Wurzeln geerntet, nach Größe sortiert und gesäubert sind, werden sie einem Heißluftstrom bei 120 bis 130 º C ausgesetzt. Hierdurch verfärben sich die Wurzeln rötlich und ihre Oberfläche wird fest und glasig. Durch diese Hitzebehandlung werden aber auch bestimmte Enzyme zerstört. Erst nach diesem Verarbeitungsschritt wird der nunmehr „rote Ginseng“ getrocknet.

„Roter Ginseng“ ist also nichts anderes als „weißer Ginseng“, der einer zusätzlichen Verarbeitung unterzogen wurde, wodurch auch eine Preissteigerung verursacht wird.

„Weißer Ginseng“ hingegen wird gleich nach der Ernte getrocknet und dann als Trockenwurzel oder in pulverisierter Form angeboten.
Bei asiatischer Importware erfolgt die Verarbeitung des weißen Ginsengs meist bereits im 3. oder 4. Wachstumsjahr, wobei dies Auswirkungen auf die Qualität und Wirksamkeit der Produkte hat. Hinzukommt, dass in diesen Ländern oftmals der weiße Ginseng zusätzlich geschält, d.h. die wirkstoffreiche, äußere Schicht entfernt wird, um optisch „ansprechender“ auszusehen.
Der weiße FloraFarm Ginseng hingegen wird garantiert erst im 6. Jahr geerntet, gewaschen, getrocknet und ungeschält weiterverarbeitet. Er hat also reichlich Zeit, um ein Maximum an wirksamen Bestandteilen zu bilden.

Somit ist der FloraFarm Ginseng aus deutschem Anbau ein qualitativ hochwertiges Arzneimittel.