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Ginsenganbau

Beim Koreanischen Ginseng handelt es sich um eine Staude, die im Herbst alle oberirdischen Pflanzenteile abwirft und Winterruhe hält.

Ginsengfeld im Sommer
Ginseng ist ursprünglich eine Waldpflanze und verträgt daher nur wenig Sonne. Deshalb ist eine ausreichende Beschattung der Ginsengfelder für das Gedeihen der Pflanzen ganz wichtig. Im Frühjahr, kurz vor dem Austreiben der Pflanzen, werden die Schattendächer aufgestellt. Im Herbst werden sie wieder abgebaut, um Schäden der Anlage durch Sturm oder Schnee zu verhindern.

Mulchschicht aus Stroh
Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Anbau ist das Verhindern von Staunässe. Der Boden sollte daher gut durchlässig sein. Zusätzlich werden die Beete ähnlich wie beim Spargelanbau in Hügeln angelegt, um das Regenwasser schneller abfließen zu lassen.

Eine dicke Mulchschicht, zum Beispiel aus Stroh, hält genügend Feuchtigkeit im Boden, schützt die Wurzeln im Winter vor Frostschäden und vermindert das Wachstum von Wildkräutern.

Pflanze mit Früchten
Erst nach sechs Jahren Wachstum werden die Ginsengwurzeln im Herbst geerntet. So lange sollten die Pflanzen wachsen, um optimale Ginsenosidgehalte in den Wurzeln zu erlangen und damit den Qualitätskriterien für ein hochwertiges Arzneimittel zu entsprechen.