Wer Ginseng anbauen will, braucht viel Fläche – Heinrich Wischmann hat so viel, dass er sogar noch einen Golfplatz anlegen konnte. Korrekt heißt es hier allerdings frei aus dem Schottischen übernommen „Gowfplatz“, denn wie so manches ist auch das ein bisschen anders in Bockhorn: Die Löcher haben einen Durchmesser von über einem Meter, es gibt derer auch nur zehn. Ein „Green“ gibt es gar nicht, auch Bunker wird der passionierte Golfer hier vergebens suchen.
Große Löcher erhöhen den Spaßfaktor
Was das alles mit Schottland zu tun hat? War man, wie es ja auch den Schotten nachgesagt wird, zu geizig, die Greens zu pflegen oder kleinere Löcher zu bauen? Weit gefehlt. Auf das schottische Gowf ist man gekommen, weil – so sagt die Legende – die schottischen Schäfer mit ihren Weidestöcken und den Schietköddeln ihrer Schafe das Golfspielen überhaupt erfunden haben sollen. Naturnah und bodenständig. Und so soll das Golfen auch in Bockhorn funktionieren: Wenig Aufwand und viel Spaß sind angesagt! Neben Wassertümpeln sind übrigens dann und wann auch die Bockhorner Heidschnucken als natürliche Hindernisse zu überwinden.
Der Gowfplatz ist während der Öffnungszeiten des Ginseng-Cafés zugänglich (Mai bis September, täglich 14 bis 18 Uhr), Schläger können ausgeliehen werden.
Greenfee:10 €
Leihgebühr Schläger: 3 € (+ 20 € Pfand)
Golfbälle ab 1 €/ Stück
Probieren Sie es aus!